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Raiffeisen Bio-Brennstoffe GmbH stärkt Position in Westfalen

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Freitag, 05.10.2018 - 14:58 Uhr


Ganz aktuell hat die Beteiligungsgesellschaft der AGRAVIS Raiffeisen AG von der WPG Westfälische Propan GmbH in Detmold das Holzpelletgeschäft übernommen, sodass in dieser Region ein weiteres Silofahrzeug für die Kundenbelieferung hinzukam. Bereits zum 1. Juli 2018 hatte die RBB die Pelletsparte des Mineralölhandels Robert Friederich in Bestwig-Nuttlar erworben. Auch dadurch konnte die Ausfuhrlogistik um einen Lkw samt Fahrer erweitert werden.

„Westfalen ist für uns ein sehr wichtiger Markt. Beide Akquisitionen erhöhen erheblich unsere Schlagkraft in unserem Kernarbeitsgebiet“, stellt Oliver Korting, Geschäftsführer der Raiffeisen Bio-Brennstoffe GmbH, erfreut fest. „Sie passen perfekt zu unserem Prinzip der Kundennähe und sind vor dem Hintergrund eines stetig wachsenden Pelletmarktes auch von strategischer Bedeutung“, so Korting weiter.

Denn durch die beiden Zukäufe setzt die Raiffeisen Bio-Brennstoffe GmbH ihren Wachstumskurs fort. Zudem können weitere Synergien bei der Logistik gehoben werden. Die dezentrale Lagerstruktur und ein dichtes Vertriebsnetz, in das zahlreiche Kooperationspartner eingebunden sind, gewährleisten eine schnelle und zuverlässige Belieferung der Kunden mit Qualitätspellets der Kategorie ENplus A1. Auch die Mitgesellschafter an der Raiffeisen Bio-Brennstoffe GmbH, die AGRI V Raiffeisen eG (Raesfeld) sowie die Genossenschaften Emscher-Lippe eG, Hohe Mark Hamaland eG und Sauerland Hellweg Lippe eG sind in Westfalen zu Hause und starke Stützen innerhalb dieses genossenschaftlich organisierten Holzpelletgeschäfts.

Auf dem Wärmemarkt sei der Pelletsektor zwar nach wie vor ein Nischengeschäft, aber der Geschäftsführer der Raiffeisen Bio-Brennstoffe GmbH nennt aktuelle Zahlen zur Pelletproduktion in Deutschland als Beleg für die wachsende Bedeutung. So wurden im ersten Halbjahr 2018 bundesweit knapp 1,2 Mio. Tonnen Holzpellets hergestellt, so viele wie noch nie innerhalb von sechs Monaten. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 10 Prozent. Nahezu die gesamten in Deutschland produzierten Pellets entsprechen der Qualitätsklasse ENplus A1.

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