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Banner Bild von Holpellets die auf  einem Holzboden liegen

Pelletwissen Ratgeber

Holzpellets sind eine regenerative und effiziente Alternative zu fossilen Brennstoffen. 
Symbol für umweltschonende und ressourcenschonende Arbeitsweise

Ohne chemische Bindemittel

Symbol für Qualität

Zertifizierte Spitzenqualität für Ihren Kessel

Lineares Bezahl-Icon mit stilisierter Karte

Stabilere Preise und attraktive Förderungen

Rohstoff & Herstellung

Für die Produktion von Holzpellets werden ausschließlich naturbelassene und unbehandelte Holzreste aus der Sägeindustrie genutzt. Dazu gehören Sägespäne, Hackschnitzel und Restholz, die in der laufenden Verarbeitung als sogenannte Nebenprodukte anfallen.

Das Sägemehl und die Späne werden zunächst schonend getrocknet und anschließend unter hohem Druck durch Matrizen gepresst. Die im Holz enthaltenen Bindestoffe sorgen dafür, dass die Pellets ihre Form behalten – ganz ohne zusätzliche Kleber oder chemische Hilfsstoffe. Damit hochwertige Pellets entstehen, muss das Ausgangsmaterial trocken und frei von Lacken oder Leimen sein.

Entscheidend für die Qualität ist zudem die gleichmäßige Körnung des Materials: Je feiner und homogener die Späne, desto stabiler und energiehaltiger das Endprodukt. Moderne Produktionsanlagen überwachen Feuchtigkeit, Druck und Temperatur kontinuierlich und stellen so eine konstante Pelletqualität sicher. Auch die Absiebung vor der Abfüllung reduziert den Feinanteil und sorgt für ein möglichst sauberes Verbrennen.

Raiffeisen Bio-Brennstoffe 3-Achser

Qualitätsmerkmal

Was steckt in unseren Holzpellets?

Rohstoff

Für die Produktion von Holzpellets werden naturbelassene Holzreste wie Sägespäne, Hackschnitzel und Restholz verwendet. Wichtig ist, dass das Material trocken bleibt und frei von Lacken, Leimen oder anderen Verunreinigungen ist.

Heizwert

Der Heizwert beschreibt, wie viel nutzbare Energie bei der Verbrennung entsteht. ENplus-A1 Pellets erreichen mindestens 4,6 kWh pro Kilogramm und sorgen damit für eine konstante Wärmeversorgung im täglichen Heizbetrieb. Diese hohe Energiedichte macht Pellets zu einem effizienten Brennstoff mit verlässlicher Leistung.

Aschegehalt

Der Aschegehalt zeigt, wie viel Rückstand nach der Verbrennung entsteht. Ein niedriger Wert bedeutet weniger Reinigungsaufwand und eine sauberere Verbrennung. ENplus-A1 Pellets liegen bei maximal 0,7 % und erfüllen damit hohe Qualitätsanforderungen.

Feuchtigkeitsgehalt

Der Feuchtigkeitsgehalt gibt an, wie viel Wasser im Brennstoff enthalten ist. Ein niedriger Wert verbessert die Verbrennung und reduziert den Energieverlust. ENplus-A1 Pellets haben einen Feuchtigkeitsgehalt von höchstens 10 %.

Ascheschmelzpunkt

Der Ascheschmelzpunkt beschreibt die Temperatur, bei der Asche zu erweichen beginnt. Ein hoher Wert reduziert die Schlackebildung und sorgt für störungsfreien Betrieb. ENplus-A1 Pellets verfügen über einen Schmelzpunkt von mindestens 1.200 °C.

Feinanteil

Der Feinanteil umfasst Staub und kleine Partikel im Brennstoff. Ein geringer Anteil sorgt für eine stabile Verbrennung und weniger Verschleiß in der Heizanlage. Bei ENplus-A1 Pellets darf der Feinanteil bei Sackware höchstens 0,5 % betragen.

Produktion von Holzpellets

In regionalen Sägewerken fallen naturbelassene Sägespäne und Hobelspäne an, die den wichtigsten Rohstoff für hochwertige Holzpellets bilden. Das Material wird zunächst schonend getrocknet und anschließend für die Weiterverarbeitung vorbereitet.

Unter starkem Druck wird der getrocknete Span durch robuste Stahlmatrizen gepresst. Die zahlreichen Bohrungen geben den späteren Durchmesser der Pellets vor – bei unserer ENplus‑A1‑Qualität beträgt dieser 6 mm. Ein Messer schneidet die Pellets auf die vorgeschriebene Länge, während das im Holz enthaltene Lignin als natürlicher Binder wirkt.

Anschließend werden die Pellets gekühlt, sorgfältig abgesiebt und von Staub befreit. Erst danach gelangen sie in große Silos und warten dort auf ihre Lieferung als lose Ware oder auf die Abfüllung in moderne 15‑kg‑Säcke.

Klimabilanz von Holzpellets – natürlich und effizient heizen

Holzpellets gehören zu den besonders umweltschonenden Brennstoffen. Bei der Verbrennung wird nur die Menge an Kohlendioxid freigesetzt, die die Bäume zuvor beim Wachstum aufgenommen haben. Dadurch entsteht ein nahezu geschlossener Kreislauf.

Entlang der Herstellung – etwa bei der Holztrocknung, dem Betrieb der Anlagen oder dem Transport – fallen zwar Emissionen an, diese liegen jedoch deutlich unter dem Niveau fossiler Energieträger wie Heizöl oder Erdgas. Dadurch entsteht ein klarer Vorteil für alle, die nachhaltig und verantwortungsvoll heizen möchten.

Wer auf Holzpellets setzt, profitiert von einer starken Kombination aus hoher Effizienz, regionaler Verfügbarkeit und einer insgesamt deutlich verbesserten Umweltbilanz – ein wichtiger Beitrag zu einer zukunftsfähigen Energienutzung.

Befüllung eines Holzpellet-Silofahrzeuges der Raiffeisen Bio-Brennstoffe

Die richtige Pelletlagerung

Ein gut geplantes Lager schützt Ihre Pellets zuverlässig vor Feuchtigkeit und sorgt für eine sichere, gleichmäßige Brennstoffversorgung. Erfahren Sie, welche Lagerarten sich eignen und wie Sie die passende Größe bestimmen.
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Grüner Silofahrzeug-LKW für Holzpellets fährt zwischen zwei Gebäuden hindurch und erreicht eine Hofeinfahrt.

Anlieferung & Befüllung

Unsere Silofahrzeuge liefern lose Pellets sauber und schonend direkt zu Ihnen. Lesen Sie, welche Anforderungen die Zufahrt erfüllen sollte und wie die Befüllung vor Ort abläuft.
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Noch Fragen offen? Wir helfen gerne weiter!

Gerne unterstützen wir Sie persönlich bei allen Anliegen.

Was bedeutet der Abrieb bei Pellets? +

Als Abrieb bezeichnet man den Materialverlust, der durch Reibung während Transport, Lagerung und beim Einblasen entsteht. Um den Abrieb zu prüfen, werden die Pellets in einer kleinen Trommel bewegt und anschließend der entstandene Feinanteil gemessen.

Der Abrieb beschreibt nur die Festigkeit der Pellets, nicht den tatsächlichen Feinanteil im Lager. Durch die neue ENplus-Zertifizierung wurde der Abriebwert durch die mechanische Festigkeit ersetzt. Diese gibt an, wie viele Pellets nach der Prüfung vollständig erhalten bleiben. Der Mindestwert liegt bei 97,5 %.

Je geringer der Abrieb bzw. je höher die mechanische Festigkeit, desto störungsärmer arbeitet Ihre Heizungsanlage.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Pelletheizungen? +

Der Staat unterstützt die Umstellung auf erneuerbare Heizsysteme mit verschiedenen Förderprogrammen. Je nach Bundesland können Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite beantragt werden. Das DEPI stellt hierzu eine ausführliche Förderfibel bereit.

Weitere Informationen finden Sie bei:

• Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA): www.bafa.de
• KfW – Kreditanstalt für Wiederaufbau: www.kfw.de

Wie erfolgt die Lieferung von Holzpellets? +

Lose Pellets werden mit einem speziellen Silofahrzeug geliefert und per Niederdruckverfahren schonend in Ihr Lager eingeblasen. Während des Befüllens wird Staub abgesaugt, um die Pelletqualität zu erhalten. Gerade in der Heizsaison empfiehlt es sich, den Liefertermin frühzeitig zu planen.

Weitere Details finden Sie unter Anlieferung.

Die Lieferung von Sackware erfolgt per kleinem Lkw mit Hebebühne und Hubwagen, sodass die Ware sicher und komfortabel zu Ihnen gelangt.

Was bedeutet der ENplus<-A1‑Standard? +

ENplus-A1 ist ein internationaler Qualitätsstandard für Holzpellets. Geprüft werden unter anderem Heizwert, Feuchtigkeit, Aschegehalt, mechanische Festigkeit sowie der Feinanteil. Pellets der Klasse A1 erfüllen die höchsten Anforderungen für private Heizungsanlagen.

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