Naturbelassener Rohstoff
Ohne chemische Bindemittel
ENplus-A1
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Rohstoff & Herstellung
Für die Produktion von Holzpellets werden ausschließlich naturbelassene und unbehandelte Holzreste aus der Sägeindustrie genutzt. Dazu gehören Sägespäne, Hackschnitzel und Restholz, die in der laufenden Verarbeitung als sogenannte Nebenprodukte anfallen.
Das Sägemehl und die Späne werden zunächst schonend getrocknet und anschließend unter hohem Druck durch Matrizen gepresst. Die im Holz enthaltenen Bindestoffe sorgen dafür, dass die Pellets ihre Form behalten – ganz ohne zusätzliche Kleber oder chemische Hilfsstoffe. Damit hochwertige Pellets entstehen, muss das Ausgangsmaterial trocken und frei von Lacken oder Leimen sein.
Entscheidend für die Qualität ist zudem die gleichmäßige Körnung des Materials: Je feiner und homogener die Späne, desto stabiler und energiehaltiger das Endprodukt. Moderne Produktionsanlagen überwachen Feuchtigkeit, Druck und Temperatur kontinuierlich und stellen so eine konstante Pelletqualität sicher. Auch die Absiebung vor der Abfüllung reduziert den Feinanteil und sorgt für ein möglichst sauberes Verbrennen.
Qualitätsmerkmal
Was steckt in unseren Holzpellets?
Rohstoff
Für die Produktion von Holzpellets werden naturbelassene Holzreste wie Sägespäne, Hackschnitzel und Restholz verwendet. Wichtig ist, dass das Material trocken bleibt und frei von Lacken, Leimen oder anderen Verunreinigungen ist.
Heizwert
Der Heizwert beschreibt, wie viel nutzbare Energie bei der Verbrennung entsteht. ENplus-A1 Pellets erreichen mindestens 4,6 kWh pro Kilogramm und sorgen damit für eine konstante Wärmeversorgung im täglichen Heizbetrieb. Diese hohe Energiedichte macht Pellets zu einem effizienten Brennstoff mit verlässlicher Leistung.
Aschegehalt
Der Aschegehalt zeigt, wie viel Rückstand nach der Verbrennung entsteht. Ein niedriger Wert bedeutet weniger Reinigungsaufwand und eine sauberere Verbrennung. ENplus-A1 Pellets liegen bei maximal 0,7 % und erfüllen damit hohe Qualitätsanforderungen.
Feuchtigkeitsgehalt
Der Feuchtigkeitsgehalt gibt an, wie viel Wasser im Brennstoff enthalten ist. Ein niedriger Wert verbessert die Verbrennung und reduziert den Energieverlust. ENplus-A1 Pellets haben einen Feuchtigkeitsgehalt von höchstens 10 %.
Ascheschmelzpunkt
Der Ascheschmelzpunkt beschreibt die Temperatur, bei der Asche zu erweichen beginnt. Ein hoher Wert reduziert die Schlackebildung und sorgt für störungsfreien Betrieb. ENplus-A1 Pellets verfügen über einen Schmelzpunkt von mindestens 1.200 °C.
Feinanteil
Der Feinanteil umfasst Staub und kleine Partikel im Brennstoff. Ein geringer Anteil sorgt für eine stabile Verbrennung und weniger Verschleiß in der Heizanlage. Bei ENplus-A1 Pellets darf der Feinanteil bei Sackware höchstens 0,5 % betragen.
Produktion von Holzpellets
In regionalen Sägewerken fallen naturbelassene Sägespäne und Hobelspäne an, die den wichtigsten Rohstoff für hochwertige Holzpellets bilden. Das Material wird zunächst schonend getrocknet und anschließend für die Weiterverarbeitung vorbereitet.
Unter starkem Druck wird der getrocknete Span durch robuste Stahlmatrizen gepresst. Die zahlreichen Bohrungen geben den späteren Durchmesser der Pellets vor – bei unserer ENplus‑A1‑Qualität beträgt dieser 6 mm. Ein Messer schneidet die Pellets auf die vorgeschriebene Länge, während das im Holz enthaltene Lignin als natürlicher Binder wirkt.
Anschließend werden die Pellets gekühlt, sorgfältig abgesiebt und von Staub befreit. Erst danach gelangen sie in große Silos und warten dort auf ihre Lieferung als lose Ware oder auf die Abfüllung in moderne 15‑kg‑Säcke.
Klimabilanz von Holzpellets – natürlich und effizient heizen
Holzpellets gehören zu den besonders umweltschonenden Brennstoffen. Bei der Verbrennung wird nur die Menge an Kohlendioxid freigesetzt, die die Bäume zuvor beim Wachstum aufgenommen haben. Dadurch entsteht ein nahezu geschlossener Kreislauf.
Entlang der Herstellung – etwa bei der Holztrocknung, dem Betrieb der Anlagen oder dem Transport – fallen zwar Emissionen an, diese liegen jedoch deutlich unter dem Niveau fossiler Energieträger wie Heizöl oder Erdgas. Dadurch entsteht ein klarer Vorteil für alle, die nachhaltig und verantwortungsvoll heizen möchten.
Wer auf Holzpellets setzt, profitiert von einer starken Kombination aus hoher Effizienz, regionaler Verfügbarkeit und einer insgesamt deutlich verbesserten Umweltbilanz – ein wichtiger Beitrag zu einer zukunftsfähigen Energienutzung.
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