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Liefergebiet der RBB mit ungefähren Fahrzeugstellplätzen und eionem LKW im hintergrund

Lagerung

Die richtige Lagergröße

Ein gut geplantes Pelletlager stellt sicher, dass Ihre Heizungsanlage zuverlässig und effizient arbeitet. Grundsätzlich sollte das Lager den gesamten Jahresbedarf aufnehmen können, damit die Anlage optimal versorgt wird und ausreichend Reserven vorhanden sind. Gerade bei kleinen und mittleren Heizsystemen empfiehlt sich eine Jahresbevorratung, da sie den Betrieb stabil und planbar macht.

Warum ist das wichtig?

  • Weniger notwendige Liefertermine reduzieren Aufwand und Kosten.
  • Sie können Preisvorteile außerhalb der Heizsaison besser nutzen.
  • Die Heizungsanlage arbeitet konstanter, da immer ausreichend Brennstoff nachrutschen kann.


Grafik mit der Faustregel zur Berechnung des Lagerraums für Holzpellets. Angegeben sind Schüttdichte 600–750 kg/m³, nutzbares Volumen 80 % des Raumes und die Formel: Jahresbedarf / 650 kg/m³ × 0,8 = Lagergröße in m³.

Sorglos Heizen – Sicher lagern

Ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Pelletlager sorgt dafür, dass Sie die wohlige Wärme Ihres Brennstoffs ganz entspannt genießen können. Mit ein paar einfachen Routinegriffen bleibt Ihr Lagerraum ein sicherer Ort.

Luftstrom-Symbol

Dauerbelüftung über spezielle Belüftungsdeckel sorgt für stetigen Luftaustausch.

Grünes Tür-Icon mit Pfeil als Hinweis auf richtiges Lüften oder Luftaustausch.

Vor dem Betreten die Tür kurz weit öffnen für optimale Bedingungen.

Grünes Icon mit zwei Personen zur Darstellung von Teamwork oder Zusammenarbeit.

Lagerbesuche zu zweit machen - einer bleibt draußen in Kontakt.

Icon Uhrenblatt

Nach dem Befüllen 6 Wochen Ruhezeit vor dem Bunker betreten nehmen.

Hinweis für Holzpellets Lagerung

Sicherheitsdatenblätter

Für den sicheren Betrieb Ihres Pelletlagers stehen Ihnen anerkannte Sicherheitsblätter zur Verfügung. Diese Unterlagen enthalten wichtige Hinweise zu Lagergrößen, baulichen Anforderungen und empfohlenen Maßnahmen für einen sicheren Umgang mit Pellets.

Sackware & Holzbriketts


Grünes Haus-Icon als Hinweis auf Startseite oder Bereiche rund ums Zuhause.

Pellets hassen Feuchtigkeit. Lagern Sie Säcke in trockenen Räumen wie Keller oder Garage.

Icon Abstand halten

Nutzen Sie Paletten, um den direkten Bodenkontakt zu vermeiden und Luftzirkulation zu ermöglichen.

Icon Uhrenblatt

Öffnen Sie Säcke erst kurz vor dem Verheizen, um die optimale Brennqualität zu bewahren.

Darstellung einer Broschürengrafik: Titel „Lagerung von Holzpellets – ENplus‑konforme Lagersysteme“, links ein transparenter Würfel mit Holzpellets, oben links ein ENplus‑Hinweis.

Noch tiefer ins Detail gehen?

Laden Sie sich das offizielle Experten-Wissen des Deutschen Pelletinstitutes (DEPI) als praktische PDF-Broschüre herunter.

Alles Wichtige rund um Lagerung, Qualität und Lieferung

Ein Pelletlager muss bestimmte bauliche Anforderungen erfüllen, damit die Holzpellets dauerhaft geschützt bleiben und ihre Qualität behalten. Dazu gehören eine stabile Grundfläche, tragfähige Wände und ein ausreichend bemessener Raum, der das benötigte Lagervolumen aufnehmen kann. Entscheidend ist der tatsächliche Jahresverbrauch: Viele Haushalte benötigen mehrere Tonnen Pellets pro Jahr.

Für die Planung des richtigen Lagerraums spielt auch die Leistung Ihrer Pelletheizung und des angeschlossenen Heizkreises eine wichtige Rolle. Je höher der Wärmebedarf des Hauses, desto größer fällt das optimale Vorratsvolumen aus. Moderne Heizsysteme arbeiten besonders effizient, wenn das Lager gleichmäßig beschickt werden kann – dafür ist ein gut dimensionierter Lagerraum die wichtigste Grundlage.

Der Standort des Lagers sollte gut erreichbar sein, damit das Silofahrzeug bei der Lieferung sicher anfahren kann. Kurze Wege zwischen Lieferfahrzeug und Befüllstutzen erleichtern den gesamten Prozess. Zudem müssen Füll- und Absaugstutzen frei zugänglich und übersichtlich positioniert sein. Das erleichtert nicht nur die Anlieferung, sondern auch spätere Kontrollen und Reinigungen.

Für die Lagerung stehen unterschiedliche Systeme zur Auswahl. Ein Bunker ist die klassische, besonders robuste Variante und eignet sich gut für Kellerflächen oder dauerhaft eingerichtete Lagerräume. Ein Sacksilo hingegen ist flexibel aufstellbar und ideal, wenn der Raum nicht baulich verändert werden soll. Bei beiden Varianten sorgt ein Schrägboden dafür, dass die Pellets gleichmäßig nachrutschen und das Lagervolumen vollständig genutzt wird – ein Pluspunkt hinsichtlich Effizienz und Komfort.

Die richtige Leitungsführung spielt beim Befüllen des Lagers eine wichtige Rolle. Der Brennstoff wird über den Befüllschlauch schonend in den Lagerraum eingeblasen, während ein zweiter Schlauch die entstehenden Stäube zeitgleich absaugt. Dieses Niederdruckverfahren schützt die Pellets und verhindert unnötigen Abrieb. Kurze und möglichst gerade Leitungswege unterstützen eine reibungslose Befüllung. Expertinnen und Experten empfehlen eine maximale Schlauchlänge von 30 Metern.

Unterwegs verlieren Pellets durch Bewegung und Reibung kleine Partikel – dieser Materialverlust wird als „Abrieb“ bezeichnet. Gemessen wird er, indem Pellets in einer kleinen Trommel bewegt und im Anschluss der entstandene Feinanteil ermittelt wird. Heute wird statt Abrieb der Wert der mechanischen Festigkeit genutzt. Er beschreibt, wie viele Pellets nach der Prüfung vollständig erhalten bleiben. Für ENplus‑zertifizierte Pellets gilt ein Mindestwert von 97,5 %. Eine hohe Festigkeit begünstigt einen störungsarmen Heizbetrieb.

Auch die Lieferung selbst folgt klaren Standards. Lose Pellets werden mit einem Silofahrzeug angeliefert und staubarm in Ihr Lager eingeblasen. Gerade in der Heizsaison empfiehlt es sich, frühzeitig einen Liefertermin zu planen. Sackware hingegen wird per kleinem Lkw geliefert und mithilfe einer Hebebühne sowie eines Hubwagens bequem bis zum gewünschten Ablageort transportiert.

Der international anerkannte ENplus A1‑Standard legt fest, welche Qualitätsanforderungen Pellets erfüllen müssen. Dazu zählen der Heizwert, der Aschegehalt, die Feuchtigkeit, der Feinanteil sowie die mechanische Festigkeit. Unsere Pellets entsprechen vollständig dieser höchsten Qualitätsstufe. Weitere Details finden Sie in unserem Bereich ENplus‑Zertifizierung.

Zusätzlich unterstützt der Staat den Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme mit verschiedenen Förderprogrammen. Je nach Bundesland können Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite beantragt werden. Eine gute Übersicht bietet die Förderfibel des Deutschen Pelletinstituts (DEPI). Weitere Informationen erhalten Sie beim BAFA sowie der KfW.

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