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Immer häufiger fallen im Getreide Gräserbehandlungen mit unzureichendem Wirkungsgrad auf. Neben der Fruchtfolge, der Bodenbearbeitung und dem Saattermin spielt auch die Wirkungsstärke der Herbizide eine entscheidende Rolle bei der Gräserbekämpfung.
Tritt bei der Herbizidbehandlung im Getreide eine schlechte Gräserwirkung auf, stellt sich die Frage, ob die Ursache dafür in Anwendungsproblemen oder in Minderwirkungen der eingesetzten Wirkstoffe liegt. Immer häufiger wird eine Resistenzausbreitung bei Herbiziden der Wirkstoffgruppe der ALS- oder ACCase-Hemmer diskutiert.
Dabei stellen sich die Fragen, ob es immer Resistenzen sind und welche Wirkstoffe noch gute Leistungen zeigen. Damit die Wirkstoffe nicht im Blindflug eingesetzt werden und der Selektionsdruck auf die Gräser nicht weiter erhöht wird, ist es wichtig, die Resistenzsituation auf dem Acker genau zu kennen.
Analysen im Gewächshaus
In Zusammenarbeit mit der PlantaLyt GmbH, einem spezialisierten Untersuchungslabor auf dem Gebiet der Resistenzbestimmung in Hannover, geht die AGRAVIS-Pflanzenbau-Beratung den Problemen in der Gräserbekämpfung genauer auf den Grund. Die Analysen erfolgen zum großen Teil im Gewächshaus. Dafür werden gesammelte Unkrautsamen von verdächtigen Flächen in Töpfen ausgesät und mit verschiedenen Wirkstoffen und Wirkstoffmengen behandelt.
Aus den direkt sichtbaren Reaktionen der Ackerfuchsschwanz- Pflanzen im Gewächshaus lässt sich eine erste Aussage zur Wirkung der eingesetzten Mittel machen. Die weitere Analyse der verdächtigen Proben erfolgt mittels Molekulargenetik. Hierfür wird das Pflanzenmaterial aus den Gewächshausproben mit der Polymerase-Kettenreaktion (Polymerase Chain Reaction, PCR) analysiert und die Pflanzen-DNA untersucht und beurteilt. Daraus lässt sich ableiten,
Info: Haben wir Ihr Interesse geweckt? Für weitere Fragen zu diesem Thema stehen Marion Bödder-Nolte und Ralf Keunecke, Pflanzenbau-Beratung, unter der Tel. 0173 . 6961680 und/oder 0251 . 6822068 gern zur Verfügung.
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