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„Mit ein paar Siegen in Folge wollen wir in dieser Saison noch oben mitspielen“, versprühte Preußen-Trainer Pavel Dotchev Optimismus, den die Gäste des 3. Vovis-Talks gern aufnahmen. Am Donnerstagabend besuchten rund 60 Sponsoren die Talkrunde der Vovis Automobile GmbH, einer Tochter der AGRAVIS Raiffeisen AG. Sponsorenbetreuer und Moderator Dirk Kugel diskutierte mit dem neuen Trainer Pavel Dotchev, den Winter-Neuzugängen Fabian Hergesell, Marco Königs, Dennis Grote, Kapitän Stefan Kühne sowie den Medienvertretern Stefan Bergmann (Chefredakteur Münstersche Zeitung) und Stefan Nottmeier (Chefredakteur Antenne Münster) die aktuelle sportliche Lage des Fußball-Drittligisten sowie die Stimmung rund um den Verein. Dabei waren auch die Vorstandsmitglieder Carsten Gockel, Georg Krimphove und Siggi Höing.
Der Trainer, seit Januar Nachfolger des Aufstiegstrainers Marc Fascher, hat erst zwei Spiele betreut und dabei vier Punkte eingefahren. In den vergangenen Wochen fielen immer wieder Spiele aus, so dass in den kommenden gut zwei Monaten 15 Pflichtspiele inklusive des Pokalwettbewerbs zu absolvieren sind. „Darauf freuen wir uns sehr, denn spielen ist besser als immer nur trainieren“, blickte Kapitän Stefan Kühen voller Vorfreude auf die englischen Wochen der Adlerträger. Am Samstag beim Tabellenzweiten Aalen, seit zehn Spielen ungeschlagen und zuletzt sieben Mal siegreich, hängen die Trauben hoch. Dennoch wollen Trainer und Team mit stabiler Defensive und Mut nach vorn im 4-4-2-System die Punkte einfahren. Ob es am Saisonende tatsächlich für einen Platz oben reicht, mochte bei der Talkrunde keiner versprechen, aber zumindest wollen die Preußen nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben.
„Unsere größte Stärke ist die mannschaftliche Geschlossenheit“, so Trainer Dotchev, dessen Credo ist, dass „Fußball Spaß machen muss – für Spieler und Fans“. Die Fans und Spannungen zwischen Vereinsvorstand und Teilen der Ultra-Szene wurden diskutiert und teilweise fehlerhafte Kommunikation auf beiden Seiten als Hauptproblem ausgemacht. Dies erläuterten auch Sportvorstand Carsten Gockel sowie Georg Krimphove, der den Kontakt zu den Fans hält, „auch wenn dies zurzeit sehr schwierig ist“, so Krimphove. Bezüglich der mangelnden Einheit der Fans wünschte er sich mehr Zusammenhalt, erklärte den Gästen des Vovis-Talks aber auch, warum die Münsteraner Szene so vielschichtig und heterogen ist. Die mangelnde Transparenz rund um den Trainerwechsel bedauerten die Medienvertreter Stefan Bergmann und Stefan Nottmeier, die betonten, dass Kritik der Fans wichtig sei, aber gewisse Grenzen in der Form gewahrt werden müssten.
Die Gastgeber Tim Papenfort von Vovis Automobile GmbH und Bernd Homann von der AGRAVIS Raiffeisen AG diskutierten ebenfalls mit und versprachen eine Fortsetzung des lockeren Abends in besonderer Umgebung.
Die Winter-Neuzugänge Fabian Hergesell, Marco Königs, Dennis Grote und Kapitän Stefan Kühne lobten die Arbeit des neuen Trainers. Sie betonten den Spaß, den sie an ihrer Arbeit in Münster haben und strichen heraus, dass es für Spieler etwas Besonderes sei, für einen traditionsreichen Verein mit vielen Fans wie den Preußen spielen zu dürfen. Marketingleiter und Moderator Dirk Kugel versuchte in gewohnt unterhaltsamer Art, den Spielern Neuigkeiten zu entlocken, zum Beispiel bezüglich der Vertragsverlängerungsgespräche mit Stefan Kühne. Doch die waren gut vorbereitet und enthüllten keine Neuigkeiten. Ex-U-21-Europameister Dennis Grote berichtete ehrlich von der schwierigen Phase der Arbeitslosigkeit und dass er noch nicht ganz bei 100 Prozent seines vorherigen Leistungsvermögens sei, dies aber nicht mehr lange dauerte.
Die zahlreichen Spielausfälle und den schlechten Zustand des Rasens erklärte Carsten Gockel so: „Unser Platz ist eine Wiese und wir hoffen, dass sich in der langen Sommerpause etwas tut“. Er meinte damit den geplanten Bau einer Rasenheizungsanlage, bei dem die Stadt aber mitspielen müsste.
Am Ende der gut 90 Minuten Talk rund um die Preußen blickte Carsten Gockel nach vorn und erklärte, dass die Planungen für die kommende Saison bereits auf Hochtouren laufen, da lediglich neun der 26 Spieler des Kaders einen Vertrag über diese Saison hinaus haben. Aber: „Das Tagesgeschäft mit den vielen Spielen hat Priorität und wir wollen nun möglichst schnell möglichst viele Punkte sammeln.“ Die ersten drei sollen am Samstag beim Favoriten in Aalen geholt werden.
Bewegte Bilder vom Vovis-Talk gibt es ab Freitagabend in der Mediathek bei WMTV unter
www.wmtv-online.de
.
Münster, im März 2012
3. Preußen-Talk im Autohaus Vovis - PDF Version
AGRAVIS Raiffeisen AG
Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen mit mehr als 7 Mrd. Euro Umsatz und aktuell 5.500 Mitarbeitern. Die geschäftlichen Schwerpunkte der AGRAVIS Raiffeisen AG liegen in den klassischen Agrarsparten Getreide, Ölsaaten sowie Futtermittel, Düngemittel, Pflanzenschutz und Saatgut. Bedeutende Aktivitäten bestehen zudem in den Bereichen Agrartechnik und Energie. Darüber hinaus wird ein Einzelhandelsgeschäft in den Raiffeisen-Märkten betrieben. Eine nennenswerte wirtschaftliche Rolle kommt zudem dem Baustoffhandel zu.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist Großhandelspartner der Primärgenossenschaften vor Ort, die das Geschäft mit den Landwirten verantworten. Daneben beliefert die AGRAVIS Raiffeisen AG über Tochtergesellschaften – in Regionen ohne Primärgenossenschaften – die Landwirte auch direkt. Das Arbeitsgebiet der AGRAVIS Raiffeisen AG reicht über große Teile Nordrhein-Westfalens bis nach Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg sowie Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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