Holzpellets zum Jahresbeginn etwas teurer

Pelletpreis trotz leichtem Anstieg auch im Dezember unter Vorjahr


Berlin, 17. Januar 2017. Witterungsbedingt ist der Preis für Holzpellets im Januar gestiegen. Zum Jahresbeginn liegt er bundesweit durchschnittlich bei 242,11 EUR pro Tonne (t). Das sind 3,0 Prozent mehr als im Vormonat und 0,2 Prozent mehr als im Ja-nuar 2016. Laut der Erhebung des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands e.V. (DEPV) entspricht das einem Kilopreis von 24,21 Cent bzw. 4,84 Cent pro Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets. Der aktuelle Preisvorteil zu Erdgas beträgt rd. 25 Prozent und zu Heizöl 15 Prozent.
„Das kalte Wetter mit viel Schnee hat einige Pelletheizer wohl kalt erwischt, die zu stark auf einen erneut ausbleibenden Winter gehofft hatten“, merkt Martin Bentele, Geschäftsführer des DEPV mit einem Augenzwinkern an. „Pellethändler sind derzeit mit einer großen Nachfrage konfrontiert. Logistikbedingt kann dies zu Verzögerungen bei der Belieferung führen. Gleichzeitig ist das Rohstoffangebot im Winter niedriger, was sich in einem höheren Preis niederschlägt. Erfahrene Pelletheizer wissen, dass man das Lager grundsätzlich dann füllt, wenn die Preise im Sommer am günstigsten sind.“
In jedem Fall rät der Branchenexperte, auf qualitativ hochwertige Ware mit dem ENplus-Siegel zurückzugreifen. Eine Liste zertifizierter Händler gibt es unter www.enplus-pellets.de.

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. vertritt seit 2001 die Interessen der deutschen Pellet- und Holzenergiebranche. Kessel- und Ofenhersteller, Produzenten von Pellets und weiterer Energieholzsortimente, Komponentenhersteller sowie Vertriebspartner haben sich in diesem Bundesverband organisiert.